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Pompeji als Zentrum für Konservierungsforschung

Der Erhalt der Weltkulturerbestätte Pompeji ist nicht nur ein Imperativ unserer Gegenwart, sondern birgt auch Chancen für die Zukunft der Denkmalpflege. Wie kein anderer archäologischer Park bietet sich die Stadt am Fuß des Vesuvs als konservierungswissenschaftliches Forschungs- und Ausbildungszentrum an.
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Mosaico pavimentale con girandola («Bodenmosaik mit Feuerrad / Windrädchen»)

Das römische Mosaico con girandola (3. Jh. n. Chr.) zeigt ein Feuerrad, das um sein Zentrum zu rotieren scheint. Im folgenden Aufsatz wird nachgewiesen, dass es sich bei den dabei verwendeten Kurven nicht um archimedische, sondern – zumindest näherungsweise –
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Pytheas von Massalia

Bereits 480 v. Chr. unternahm der Karthager Himilkon eine handelsorientierte Reise zu den «Zinninseln» und erreichte dabei nach der Umschiffung des heutigen Spaniens und Frankreichs den äußersten Südwestpunkt Britanniens, doch handelte es sich hierbei nicht im eigentlichen Sinne um eine
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Ein römischer Gott an der Ahr?

«Durch Frömmigkeit und Religion und durch diese einzige Weisheit, die uns erkennen ließ, dass alles durch den Willen der Götter regiert, gelenkt und gesteuert wird, haben wir alle Völker und Nationen überwunden.» – Cicero, De haruspicum responso 19.   Mit
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Geschäfte einer Toten

Im römischen Gräberfeld der antiken Hafenstadt Dyrrhachium (heute Durrës, Albanien) kam eine außergewöhnliche Grabbeigabe zutage: ein aus fünf kleinen Schreibtäfelchen bestehendes Polyptychon, eine Art Notizbuch. Der „Gussbeton“ (opus caementitium) eines Grabbaufundaments umschloss ein Steingefäß, das wiederum eine intakte Glasurne barg.
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Augustus und die Grenzen der Machbarkeit

Wer das lange Leben des Augustus überblickt – von 63 v. bis 14 n. Chr. – wird staunen, mit welcher Zielstrebigkeit und Energie er sein neues Staatswesen begründete. Hierzu mussten auch die Personen in seiner Umgebung, v. a. in seiner Familie, beitragen. Man hat
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Konservierung der archäologischen Stätte Urkesh

Die Ausgrabungen der archäologischen Stätte Urkesh (mod. Tell Mozan) führen schon seit 1984 die Archäologen Giorgio Buccellati (UCLA) und Marilyn Kelly-Buccellati (UCLA). Die antike Stadt ist ein bronzezeitlicher Siedlungshügel im Nordosten von Syrien, der im späten 3. und frühen 2.
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Pantikapaion

Weit im Osten der Halbinsel Krim, an der heutigen Straße von Kertsch, der Verbindung des Schwarzen Meeres zum Asowschen Meer, lag die Stadt Pantikapaion, das heutige Kertsch. Bereits um 580–560 v. Chr. haben die kleinasiatischen Milesier auf der Kertscher Halbinsel
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Neue Untersuchungen der antiken Wasserleitungen von Rom

«Nichts ist härter als Stein und nichts weicher als Wasser. Trotzdem höhlt das weiche Wasser den Stein.» (Ovid Ars Amatoria 1, 475–476)   Meistens verbindet man mit den römischen Wasserleitungen die z. T mehrstöckigen Aquäduktbrücken, die das Wasser über Taleinschnitte transportierten,
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Des Gartens nasse Zierde

«Drei Eroten zum Wasserspeien sind wir und stehen am Bad; lassen die herrlichen Fluten ins Becken fließen. Ich, der rechte, fülle mit Strahlen aus meinen gereckten Schwingen das Becken allein im sechstel eines Tages; dort der linke benötigt vier Stunden
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